Kleingärtner am Bültenbarg haben endlich Ruhe

22.05.24 –

Die Gemeindevertretung von Ammersbek hat am 21. Mai 2024 einen wegweisenden Beschluss gefasst, der für die Kleingärtner am Bültenbarg endlich für Ruhe sorgt. Der Beschluss bestätigt, dass dieses Gelände nicht für ein Neubaugebiet genutzt werden soll. Dies bedeutet, dass die Kleingärtner der Neue Heimat weiterhin auf ihrem angestammten Platz bleiben dürfen. Die Entscheidung fiel mit 11 Stimmen von Grünen, SPD und der Wählergemeinschaft UWA gegen 7 Stimmen von CDU und FDP.

Ursprünglich hatte der Bauausschuss vorgeschlagen, das Kleingartengelände in die Planung für die Erweiterung oder den Neubau der benachbarten Grundschule Hoisbüttel einzubeziehen. Jedoch wurde dieser Vorschlag von der Gemeindevertretung abgelehnt, indem sie einen entscheidenden Satz aus dem Beschluss streichen ließ. 

„Wir möchten den Pächtern die Sicherheit geben, dass mit ihren Flächen nichts passiert, was sie nicht wollen und beantragen damit die Streichung des zweiten Satzes“, sagte Gemeindevertreter Tim Grevenitz (Grüne). „Denn dieser Satz lässt eine Hintertür offen.

Damit beinhaltet der Beschluss nur noch den Satz: „Eine Aufhebung des Beschlusses aus dem Jahr 1988 zum Dauerkleingartengelände „Bültenbarg“ und Änderung des Bebauungs-/Flächennutzungsplans erfolgt nicht.“

Der Satz:“ Dies erfolgt unter der Voraussetzung, dass die Angelegenheit in die Betrachtung zur Überplanung des Schulgeländes einbezogen wird.“ wurde gestrichen.

Die CDU und FDP äußerten Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen eines potenziellen Neubaugebiets auf den Verkehr und Lärm, insbesondere auf den Bültenbarg, wenn mehr als 100 Wohnungen gebaut werden. Sie betonten jedoch, dass dies nicht bedeutet, dass sie die Auflösung der Kleingärten unterstützen.

Die aktuellen Grundstückseigentümer möchten das Gelände lieber für den Wohnungsbau nutzen und haben den Kleingärtnern ein Umzugsangebot auf ein benachbartes Feld gemacht, das jedoch vom Verein abgelehnt wurde. Vor drei Jahren gab es bereits Pläne für 32 neue Reihenhäuser auf einem Teil des Geländes, die von der Deutschen Reihenhaus AG präsentiert wurden.

Dieser Beschluss der Gemeindevertretung stellt nun eine wichtige Entscheidung dar, die die Zukunft des Kleingartengeländes in Ammersbek betrifft und endlich für Klarheit und Ruhe sorgt.

Zur Vorlage 115/XI >>> geht es hier.

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